Dezember 2011 – Entscheidung Bauunternehmen

Die Zeiten, in denen das eigene Haus nach der Arbeit und am Wochenende selbst und durch Hilfe von Familie und Freunde gebaut wird, scheinen offensichtlich vorbei zu sein. Dabei mangelt es vielleicht weniger an handwerklichen Fähigkeiten ;), sondern an verfügbarer Zeit. Deshalb führte bei uns der Weg an einem Bauunternehmen nicht vorbei. Das Angebot ist riesig – der Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen noch riesiger. Außerdem wird einem immer zur Vorsicht geraten, denn schließlich legt man seine finanzielle Zukunft in die Hände dieses Unternehmens.

Aufgrund der bis dahin guten Erfahrungen mit unserer Finanzierungsberaterin in Bezug auf Beratung und Betreuung, fiel die Entscheidung dann letztendlich auf das Unternehmen (Matthias Bauunternehmen GmbH & Co.KG aus Calau), mit dem sie in der Vergangenheit sehr oft und sehr gut zusammengearbeitet hat.

Weitere Gründe für unsere Entscheidung waren

  • Umfang und Beratung des Hausangebots – alle unsere Fragen (schließlich bauen wir zum ersten mal in unserem Leben ein Haus) wurden geduldig und immer wieder verständlich beantwortet
  • Bestes Preis/Leistungsverhältnis – wir sind der Meinung, dass wir mit diesem Unternehmen „am meisten Haus für unser Geld bekommen“
  • Das Büro ist gleich bei uns um die Ecke
  • Modernes und professionelles Auftreten
  • „Die Chemie passte einfach“

Finanzierung

„Ohne Moos nichts los!“ Und da wir (bis jetzt jedenfalls) selten im Lotto gewonnen haben, stand für uns fest, dass wir uns was borgen müssen, was wir dann für eine ganze Weile zurückzahlen werden. Dabei stand die Frage, ob man direkt mit einer Bank oder einem Finanzierungsmakler zusammen arbeitet – ein Finanzierungsmakler greift auf einen Pool von Banken zu und kann dadurch das günstigste Angebot für eine Finanzierung raussuchen. Wir haben uns für eine Maklerin, entschieden, weil diese uns neben Finanzierungsfragen auch in (fast) allen anderen vertraglichen Sachen rund ums Bauen berät und betreut.

Wichtig bei der Kalkulation der Gesamtkosten (und damit der beantragten Darlehenssumme) ist, dass neben den eigentlichen Hauskosten auch weitere Posten berücksichtigt werden, damit es am Ende auch noch für eine gepflasterte Hofeinfahrt langt. Bei uns wurden folgende Finanzierungsposten berücksichtigt:

  • Grundstück
  • Erschließungskosten
  • Hausbaukosten
  • Baunebenkosten
  • Aussenanlagen
  • Eigenleistungen
  • Notar
  • Grunderwerbssteuer
  • Mobiliar

Spannend ist jetzt, ob die Summen der einzelnen Finanzierungsposten dann am Ende passen – z.B. Mobiliar schaut im Moment ziemlich sportlich aus 😉